„Ich bin so froh, dass die Hypo bei mir so gut funktioniert hat!“

Christoph, 30, ist ein echter Naturbursche. Er wohnt auf dem Land, streift gerne mit seinem Hund durch die Natur und packt auch mit an, wenn es bei seinen Eltern rund um den ehemaligen Bauernhof etwas zu tun gibt. Die Diagnose Heuschnupfen war für ihn der absolute Alptraum. Vor sechs Jahren fing es an – und zwar so heftig, dass er sich schon bald zu einer Hyposensibilisierung entschlossen hat.

Drei Fragen an Christoph

Erzähle uns doch etwas mehr von Deiner „Heuschnupfen-Karriere“

Angefangen hat es ganz abrupt, als ich 24 war. Mich hat es gleich im ersten Jahr schlimm erwischt, im zweiten noch mehr. Im März ging’s los: Die Augen haben gebrannt und gejuckt, die Nase ist dauernd gelaufen, ständig musste ich niesen und mich räuspern. Und das Schlimmste: Nachts konnte ich häufig nur schlecht schlafen und war dann tagsüber total schlapp. Einmal musste ich sogar eine Wanderung mit Freunden abbrechen, weil ich kaum noch Luft bekommen habe. Die Anti-Allergie-Tabletten haben mich aber auch müde gemacht. Außerdem habe ich sie immer wieder vergessen. Das war nichts für mich.

Christoph mit Atopicon-Hoodie

2017 hast Du dann auf Rat Deiner Ärztin eine Hyposensibilisierung begonnen. Wie lief das ab und wie waren die Auswirkungen?

Ich bekomme in regelmäßigen Abständen die Spritzen, die meinen Körper an die Allergene gewöhnen sollen. Das ist nicht weiter schlimm, weil der Pikser nur oberflächlich in die Haut geht. Nach der Spritze habe ich zwar manchmal eine leichte Schwellung an der Einstichstelle, die auch etwas jucken kann, aber das kann man alles gut aushalten. Die Wirkung war im ersten Frühling noch nicht so gut, da habe ich noch zusätzlich Tabletten gebraucht. Im zweiten und dritten Jahr war’s aber sehr, sehr viel besser. Meine Ärztin meint, die Allergentoleranz kann noch gesteigert werden. Deshalb mache ich die Hypo noch ein Jahr länger als normalerweise üblich. Ich bin aber jetzt schon so froh über die Wirkung. Ich würde jedem Allergiker dazu raten, eine Hypo auszuprobieren.

Was tust Du sonst, um dem Heuschnupfen vorzubeugen?

Ich ziehe mich immer im Bad um und nehme nie meine getragenen Klamotten mit ins Schlafzimmer, damit die Pollen „draußen“ bleiben. Wenn ich abends nicht dusche, wasche ich mein Gesicht, meinen Bart und meine Haare immer gründlich mit warmem Wasser ab. Und wenn die Augen doch mal jucken, helfen mir als Brillen- und Kontaktlinsenträger Tropfen mit künstlicher Tränenflüssigkeit

Was Christoph wissen muss...

Typisch atopisch!

Neurodermitis als Baby, jetzt Heuschnupfen und Asthma. Laura gibt Insights in ihren Alltag mit Atopie.

Mehr lesen

Typisch atopisch!

Barbara hat Heuschnupfen und Asthma an ihren Sohn Samuel vererbt. Die beiden starten bald mit einer Hyposensibilisierung.

Mehr lesen

Typisch atopisch!

Zuerst Neurodermitis, dann Heuschnupfen. Irina erzählt, wie sie gerade ihre zwei nervigen Begleiter loswerden will.

Mehr lesen

Typisch Neurodermitis!

Leonie juckt die atopische Haut. Bei ihrer Mama ist das genauso. Cremen hilft beiden!

Mehr lesen