Start der Immuntherapie nicht nur im Herbst möglich

Start der Immuntherapie nicht nur im Herbst möglich

Der Frühling ist da – und mit ihm die Pollensaison. Aufgrund der milden Winter beginnt die Leidenszeit für Allergiker immer früher. Vor allem Baumpollenallergiker wurden in den letzten Monaten von Schnupfen und tränenden Augen geplagt. Die einzige ursächliche Therapie einer Pollenallergie ist die Hyposensibilisierung. Betroffene können damit bereits im Frühjahr starten – mit der Chance, dass die Beschwerden schon im nächsten Jahr deutlich milder ausfallen.

Die Hyposensibilisierung (auch spezifische Immuntherapie genannt) kann, unabhängig von der Jahreszeit, grundsätzlich das ganze Jahr über begonnen werden. Gerade Baumpollenallergiker, die in den letzten Frühlingsmonaten unter den Symptomen gelitten haben, sollten jetzt einen Allergologen besuchen, um die Allergie-Diagnose zu sichern und eine Behandlung zu beginnen. Etwa im April sind Hasel und Erle bereits verblüht und die Birke als letzter Frühblüher erreicht ihren Höhepunkt.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt und Allergologen zu Ihrer individuellen Situation und der Möglichkeit einer frühen Hyposensibilisierung gegen Baumpollen beraten. Aufgrund der Corona-Pandemie kann es aktuell Einschränkungen für Arztbesuche geben – Ihre Praxis gibt Ihnen hierzu telefonisch Auskunft.

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Wichtig für Pollenallergiker: Hyposensibilisierung und Hautpflege

Pollenallergiker können den Frühling nur begrenzt genießen: Blühende Sträucher und Bäume sorgen für tränende Augen und juckende Nasen. Später im Jahr blühen auch Gräser und Kräuter. Medikamente wie Antihistaminika stoppen zwar kurzfristig die Symptome, können aber auch müde machen. Die Hyposensibilisierung jedoch ist bei einer Pollenallergie die einzige und effektivste Behandlung, die an den Ursachen der Allergie ansetzt und die Beschwerden langfristig lindern kann. Dabei soll sich das Immunsystem durch regelmäßige Injektionen kleiner Mengen des Allergens unter die Haut langsam daran „gewöhnen“. Der Behandlungszeitraum beträgt drei bis fünf Jahre.

Ebenfalls wichtig für Allergiker ist eine gute medizinische Hautpflege. Jeder fünfte Allergiker leidet unter trockener, juckender Haut und einer geschädigten Hautbarriere. Fremdstoffe und Pollen können so leichter in den Körper eindringen und allergische Reaktionen hervorrufen. Eine regelmäßige Hautpflege mit LETIAT4 Intensivcreme kann die gestörte Hautbarriere wiederherstellen, den Juckreiz lindern und die Haut vor reizenden äußeren Einflüssen schützen.