Was ist Rosazea? | Ratgeber für gerötete Haut
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Ratgeber Allgemein

Woran erkenne ich sensible und gerötete Gesichtshaut?

Grundsätzlich können Rötungen bei allen Hauttypen auftreten – auf heller Haut sind sie nur am deutlichsten sichtbar. Symptome manifestieren sich meistens in Form von geröteten Wangen, Nasen und Stirn aber auch an Hals und Dekolleté. Die Rötungen können dabei von Kribbeln, Juckreiz, Spannungs- und/oder Hitzegefühl begleitet sein. In einem frühen Stadium sind die Rötungen nur temporär. Unbehandelt können die Rötungen chronisch werden. Anzeichen dafür sind langanhaltende Erytheme (Rötungen) und die Bildung von sichtbaren Äderchen.

Dauerhafte Rötungen

Dauerhafte Rötungen und sichtbare Äderchen (Couperose, Rosazea Subtyp I)

Entzündungen, Papeln und Pusteln (Rosazea Subtyp II)

Was sind die Ursachen dauerhaft geröteter Haut?

In der Dermis der Haut befinden sich die Mikrokapillargefäße. Diese hauchzarten Blutgefäße können aufgrund einer genetischen Veranlagung geschwächt sein. Unter dem wiederholten Einfluss von internen und externen Faktoren weiten sich die geschwächten Blutgefäße und verlieren nach und nach ihre Regenerationsfähigkeit. So kommt es zu ersten Rötungen im Gesicht, die durch den Verlust des Gefäßtonus, den Entzündungsprozess und die Schwächung des die Mikrokapillargefäße umgebenden Bindegewebes zu einer dauerhaften Rötung, Telangiektasien (sichtbare Äderchen) und sogar Rosazea Subtyp I (chronische Hauterkrankung) führen können. Außerdem trägt das geschwächte Bindegewebe um die Mikrokapillargefäße zur Hautalterung bei.

Durch häufiges Ausdehnen verlieren die Gefäße ihren Tonus

Die erweiterten Gefäße werden durchlässig

Das umgebende Bindegewebe wird geschwächt

Auslösende Faktoren für Hautrötungen.

Veranlagung

Schwache Kapillargefäße (besonders betroffen: Frauen mit heller Haut - Phototyp I)

Interne Faktoren

Starke Emotionen (z.B. Stress), scharfes Essen, Alkohol, Kaffee, Medikamente, Hitzewallungen, körperliche Anstrengung

Externe Faktoren

Temperaturschwankungen, Wind, Kälte, Luftverschmutzung, UV-Strahlung

Der Mechanismus – Was genau passiert unter der Haut?

Aufgrund des Einwirkens interner und externer Faktoren auf die Epidermis (äußere obere Hautschicht) setzen die Hautzellen (Keratinozyten) und die Zellen der körpereigenen Abwehr (Mastzellen/Mastozyten) Stoffe frei, die eine Entzündungsreaktion des Körpers hier im Bereich der Blutgefäße einleiten.
Diese sogenannten Entzündungsmediatoren begünstigen die Gefäßerweiterung und die Durchlässigkeit der inneren Gefäßwand der Mikrokapillargefäße sowie die Aktivierung der Zellen des körpereigenen Abwehrsystems.
Das Abwehrsystem setzt sogenannte MMPs (Matrix-Metalloproteasen) frei – Enzyme, die für den Abbau des Bindegewebes um die Mikrokapillargefäße verantwortlich sind.

Die fortschreitende Schwächung der Blutgefäße und des die Mikrokapillargefäße umgebenden Bindegewebes kann zu immer schwereren Rötungen und schlimmstenfalls zu einer Rosazea Subtyp I führen.

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