Ratgeber Atopie | Atopische Haut & Dermatitis
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Ratgeber Allgemein

Woran erkenne ich atopische Haut?

Atopische Dermatitis ist eine weit verbreitete dermatologische Erkrankung, die in Schüben verläuft. Bei einem atopischen Ekzem (Neurodermitis) wird die Haut besonders wund und beginnt zu jucken, sie entzündet sich lokal und kann anschwellen, Bläschen bilden und nässen. Atopische Haut kann von 4 Symptomen gekennzeichnet, die auch „Teufelskreis der atopischen Haut“ genannt werden, da ein Symptom das nächste befeuert.

Trockenheit

Hautähnliche Lipide stellen die Hautbarriere wieder her und schützen dadurch vor einem übermäßigen Wasserverlust. Die Vitamine C und E wirken synergistisch den freien Radikalen und somit den Schäden der Hautbarriere entgegen.

Juckreiz

Polidocanol (Laureth-9) ist ein bewährter Inhaltsstoff zur Linderung des Juckreizes. Genau wie die Inhaltsstoffe aus Leinextrakt, die sich schützend auf die Haut legen, mit einem juckreizstillenden Effekt. 

Reizung und Entzündung

Bisabolol ist ein entzündungshemmender Stoff, der aus dem ätherischen Öl der Kamille gewonnen wird.

Risiko von Superinfektionen

Ein bestimmtes Oligosaccharid (Mehrfachzucker) beeinflusst die Zusammensetzung der Hautflora, indem es das Wachstum von Bakterien unterstützt, die das für Infektionen zuständige Staphylococcus aureus (S. aureus) verdrängen. 

Was sind die Ursachen atopischer Haut?

Atopische Haut geht auf die Bereitschaft des Körpers zurück, auf den Kontakt mit bestimmten Substanzen allergisch zu reagieren (Atopie). Oft sind die dermatologischen Symptome mit anderen allergischen Reaktionen verbunden, da das Immunsystem von Atopikern zu Überreaktionen neigt. Die Ursache für atopische Haut ist nicht final erforscht. Aber ein Schlüssel ist die genetische Veranlagung. Bei Eltern mit Allergien ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass ihre Kinder unter atopischer Haut leiden.

Schlüsselfaktor geschädigte Hautbarriere.

Die geschädigte Hautbarriere spielt eine entscheidende Rolle für die Symptome der atopischen Haut. Eine intakte Haut schützt vor transepidermalem Feuchtigkeitsverlust, dem Eindringen externer Schadstoffe und Aero-Allergenen wie Pollen oder Milben. Nicht so atopische Haut:

  1. Feuchtigkeit tritt aus

    Aufgrund eines Mangels an epidermalen Lipiden und Strukturproteinen verliert die Haut zuviel Feuchtigkeit und trocknet schneller aus. Dieser Prozess heißt abgekürzt TEWL (transepidermal water loss).

  2. Die Hautbarriere fällt

    Feine Risse entstehen, durch die hautreizende Stoffe und Aero-Allergene eindringen können.

  3. Die Haut reagiert

    Die hautreizenden Stoffe können – vor allem in Kombination mit Juckreiz bedingtem Kratzen – Entzündungsreaktionen hervorrufen. 

  4. Superinfektion droht

    Durch die bei atopischer Dermatitis stärkere Besiedlung durch das Bakterium S. Aureus (Staphylococcus Aureus) kann es sogar zu einer Superinfektion kommen.

Über Atopie und Allergie.

Unter Atopie versteht man die Bereitschaft des Körpers, auf den Kontakt mit bestimmten Substanzen allergisch zu reagieren. Betroffene entwickeln oft mehrere Erkrankungen des atopischen Formenkreises. Dazu zählen neben dem atopischen Ekzem auch Rhinokonjuktivitis (Heuschnupfen), Asthma bronchiale und Nahrungsmittelallergie.

Mittlerweile legen viele Untersuchungen nahe, dass Allergene, die über eine geschädigte Hautbarriere eindringen, nicht nur lokale Hautreaktionen verursachen. Vielmehr vermutet man, dass es zu einer erhöhten Allergenbelastung im gesamten Körper kommt. Mit entsprechenden Auswirkungen auf andere allergische Reaktionen.

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